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Bewegung

Trail Running - Laufen für Abenteurer

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel
13.10.2021 | 2 Minute(n) Lesezeit

Hattest du auch schon mal das Gefühl, dass die tägliche Joggingrunde langweilig geworden ist? Dann solltest du dringend einmal Trail Running ausprobieren!

Was ist Trail Running?

Trail Running - auch Trail Lauf genannt - ist eine Form des Langstreckenlaufs. Das Prinzip kann aber natürlich auch bei einer Kurzstrecke und deiner persönlichen Joggingrunde angewendet werden. Beim Trail Running läufst du nicht auf Asphalt, sondern bist auf sogenannten Trails unterwegs, also Pfaden oder Wegen in der Natur. Das können Trimm-Dich-Pfade sein, Waldwege oder sogar Ultraläufe über die Alpen.

Warum Trail Running?

Vielleicht fragst du dich, warum du abseits der Wege laufen solltest, wenn es doch asphaltierte und komfortable Laufstrecken gibt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen wird das Laufen auf Trails oft als besonders naturnah empfunden. Abseits von Lärm, Menschen und Abgasen ist das Laufen in der Natur entspannter, hat eine beruhigende Wirkung und baut psychischen Stress ab. Zum anderen ist der Trainingseffekt größer, sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene. Grober Untergrund und Hindernisse stellen eine besondere Herausforderung dar und trainieren neben deiner körperlichen Ausdauer auch deine Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit. Da der gesamte Körper stärker stabilisiert werden muss, werden mehr Muskelgruppen als beim Laufen auf der Straße beansprucht. Typische Untergründe auf Trails sind Schotter-, Wald- und Wiesenwege, Stein- und Geröllpfade in alpinem Gelände oder Sand. Zudem sind diese Untergründe oftmals weicher, was ein sanftes und schonenderes Aufkommen und Abrollen ermöglicht. Bergauf und bergab laufen zwingt dich dazu deinen Laufschritt anzupassen und lässt sich sogar als kleines Intervalltraining nutzen.

Für wen ist Trail Running geeignet?

Die Herausforderung beim Trail Running liegt darin, dass nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn hellwach sein muss. Es muss bei jedem Schritt den Körper exakt auszubalancieren und gleichzeitig bereits den nächsten Schritt planen, um den Fuß an die richtige Stelle zu setzen. Ein unaufmerksamer Moment und ein Fehltritt kann dafür sorgen dass du stolperst oder umknickst. Deshalb ist Trail Running auch nicht für Laufanfänger geeignet. Diesen fehlen zu Beginn oft noch die geistigen Ressourcen, um bei einem Lauf die Konzentration auf die äußere Umgebung über längeren Zeitraum hoch zu halten.
Wenn du aber bereits seit Jahren regelmäßiger Läufer bist, bringt Trail Running mit Sicherheit ordentlich Abwechslung in dein Training.

Tipp

Auf das Überspringen von Hindernissen solltest du besser verzichten, da du dich dabei leicht verletzen kannst. Du kannst stattdessen jedoch versuchen Hindernisse zu "überlaufen" anstatt zu umlaufen.

Was muss ich beim Trail Running beachten?

Da Trail Running sowohl körperlich als auch koordinativ sehr anspruchsvoll ist, ist es sehr wichtig, dass du dich vorher ordentlich aufwärmst. Kniehebeläufe und Jumping Jacks (auf deutsch Hampelmänner) bringen deinen Körper auf Temperatur. Hüft- und Fußgelenkkreisen bereiten deine Gelenke auf die kommende Belastung vor. Zudem ist die Wahl des richtigen Laufschuhs hier besonders entscheidend für einen erfolgreichen und sicheren Lauf, da er dir auf unebenen Untergründen sowohl ausreichende Dämpfung als auch den richtigen Halt und die nötige Stabilität gibt. Fabian war für dich beim Ausrüstungs-Experten Ralf von Lauf und Berg König und hat sich zeigen lassen, worauf es bei der Wahl des richtigen Laufschuhs ankommt. Im untenstehenden Video erfährst du, wie du den richtigen Laufschuh für dich findest.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner neuen Herausforderung names Trail Running!

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel

Daniel Büschel ist Gesundheitsmanager. Für ihn ist klar, dass die meisten körperlichen Probleme aufgrund von zu wenig Bewegung entstehen. Auch eine gesunde Ernährung ist für ihn ein wichtiger Faktor. Deshalb möchte er andere Menschen dazu inspirieren, sich mehr zu bewegen und sich mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen. Seine Leidenschaft sind Functional Fitness und das Training mit dem eigenen Körpergewicht. Sein Motto: "The body is made for movement, so don't waste it. Move yourself!"

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