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Bewegung

Welcher Sport hilft beim Abnehmen?

Autorenbild von Robin Hofbauer
Robin Hofbauer
14.01.2021 | 2 Minute(n) Lesezeit
Warum du Übergewicht aktiv angehen solltest

Übergewicht ist schlecht für deine Gesundheit und erhöht das Risiko für eine Reihe von Krankheitsbildern deutlich! Dabei kommt es nur bedingt auf den Grad des Übergewichts an. Während über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen leichten Übergewichts lange Zeit uneinheitliche Aussagen in der Wissenschaft kursierten, weisen neuere Studien darauf hin, dass auch leichtes Übergewicht bereits als gesundheitsbedenklich eingestuft werden kann. Klarer ist der Sachverhalt bei deutlichem Übergewicht mit einem BMI von über 30. Hier sind sich die Wissenschaftler einig, dass es das Risiko für die Entwicklung von bestimmten Krankheiten erhöht und zu einer höheren Sterblichkeitsrate führt.

Kurz gesagt

Eine Vielzahl von chronischen „Wohlstandskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Depressionen haben eine enge Wechselwirkung mit Übergewicht. Wer präventiv etwas gegen all das tun will, sollte vermehrt Bewegung in seinen Alltag einbauen!

Erfolgreich abnehmen – wie gelingt mir das?

Um langfristig kontinuierlich und erfolgreich abzunehmen, bedarf es einer grundsätzlichen Lebensstiländerung. Man muss bedenken, dass ein Kilogramm gespeichertes Fett 7000 Kalorien aufweist. Diese Zahlendimension allein verdeutlicht, welche Kalorieneinsparungen du insgesamt schaffen musst, um Gewicht zu verlieren. Gezieltes Abnehmen funktioniert deshalb auch nur über einen längeren Zeitraum!

Dabei gibt es zwei tragende Säulen: Bewegung und Ernährung. Das Zusammenspiel beider Faktoren ist für das Gelingen des Vorhabens von entscheidender Bedeutung. Nur die Einbindung von positiven Veränderungen auf beiden Ebenen sorgt dafür, dass Übergewicht effektiv angegangen werden kann.

Mehr Bewegung soll bewirken, dass der Tagesumsatz an Kalorien erhöht wird. Das ist die Menge, die man insgesamt an Kalorien am Tag verbraucht. Bewegt man sich mehr, benötigt der Körper automatisch mehr Energie und muss deshalb mehr Kalorien verbrennen. Dabei ist jede Art von Bewegung gut, sofern sie nicht gesundheitsschädlich ausgeführt wird. Gelenkfreundliche und trotzdem kalorienfressende Sportarten sind beispielsweise Nordic-Walking, Aquagymnastik, Schwimmen oder Radfahren.

Schon gewusst

Spaß an der Bewegung ist dabei von entscheidender Bedeutung! Du solltest deshalb gerade beim Sporteinstieg verschiedene Möglichkeiten ausprobieren und deine Lieblingssportart finden. Damit ist der Grundstein dafür gelegt, dass du den Sport auch regelmäßig beibehältst.

Der Kalorienverbrauch kann auch erhöht werden, indem du Muskulatur aufbaust. Besitzt man mehr Muskelmasse, verbrennen sie bei aktiven Bewegungen auch mehr Kalorien. Das Beste dabei: Auch in passiven Alltagssituationen wie dem einfachen Sitzen oder Liegen werden dadurch mehr Kalorien verbrannt – die Muskulatur will schließlich versorgt werden. Du musst dabei nicht zwingend ein Fitnessstudio aufsuchen. Bereits moderates Krafttraining zu Hause kann einen ausreichenden Reiz zum Muskelwachstum liefern und beugt zudem weiteren bewegungsbedingten Erkrankungen sowie dem Abbau von Muskelmasse im Alter vor.

Im Idealfall koppelst du also regelmäßiges Ausdauertraining mit kräftigenden Muskelübungen für den ganzen Körper. Geschickt geplant kannst du beide Trainingsbestandteile sogar in einer Einheit erledigen!

Eine Variante ist dieses Fat-Burn-Workout. Es kombiniert Ausdauer- und Krafttraining miteinander und lässt die Pfunde purzeln! Wenn du Sportseinsteiger bist, mach die Übungen lieber etwas langsamer und dafür technisch sauber, damit erhöhst du die Effektivität und vermeidest Verletzungen. Auf geht's!

Autorenbild von Robin Hofbauer
Robin Hofbauer

Ich bin Sportwissenschaftler und zusätzlich Trainer für die Bereiche Fitnesstraining, Rückenschule, Nordic Walking und Aquagymnastik. Ich mache einen gesunden Mix aus vielen verschiedenen Sportarten, am liebsten aber Kraftsport. Mein Motto: "Invent yourself. And then reinvent yourself."

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