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Ernährung

Kühlschrank einräumen – so machst du es richtig!

Autorenbild von Christina Peric
Christina Peric
21.01.2021 | 2 Minute(n) Lesezeit

Im Kühlschrank gibt es unterschiedliche Klimazonen. Die Temperatur unterscheidet sich von Fach zu Fach. Das liegt daran, dass die Luft im Kühlschrank zirkuliert. Kalte Luft sinkt nach unten, während warme Luft nach oben steigt. Die verschiedenen Klimazonen solltest du so nutzen, dass alle Lebensmittel optimal gekühlt werden. Ich erkläre dir, wie du deinen Kühlschrank korrekt einräumst und wie die Lebensmittel richtig gelagert länger frisch bleiben. Außerdem bleibt dein Kühlschrank schön aufgeräumt und übersichtlich.

Wie räumt man den Kühlschrank richtig ein?

Bei einer Temperatureinstellung von 7 °C herrschen im Gemüsefach 12 °C und im unteren Bereich des Kühlschranks um die 4 °C. Für die Platzierung der Lebensmittel bedeutet das:

  • Oberes Fach: Hier gehören die nicht leicht verderblichen Lebensmittel hin, zum Beispiel die Reste vom Mittagessen, Marmelade oder Kuchen.
  • Das mittlere Fach: In diesem Fach (6–7 Grad) sind Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Sahne und Milch sowie Eier gut aufgehoben.
  • Das unterste Fach: Hier, über dem Gemüsefach, bewahrst du am besten leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch oder Wurst auf (4–5 Grad sind dafür ideal).
  • Gemüsefach: 10–13 Grad sind genau richtig für empfindliche Lebensmittel wie Salat, Obst und Gemüse.

Auch in der Kühlschranktür gibt es einiges zu beachten:

  • Mittleres Fach: Butter, Dressings, Senf und angebrochene Glaskonserven sind in diesem Fach gut aufgehoben.
  • Flaschenhalter unten: Der untere Bereich der Kühlschranktür ist geeignet für angebrochene Getränke oder frischgepresste Säfte. Achtung: Für Milch ist die Temperatur in der Kühlschranktür zu hoch.

 

Schon gewusst

Essensreste sollten erst abkühlen, ehe sie in den Kühlschrank wandern. Das Abkühlen von warmen Speisen im Kühlschrank verbraucht zusätzliche Energie, die man sich sparen kann.

Welche Lebensmittel gehören nicht in den Kühlschrank?
  • Kaffee: Kaffee bleibt im Kühlschrank nicht länger frisch. Im Gegenteil: Er verliert dort nicht nur seinen Geschmack, sondern nimmt auch unangenehme Gerüche auf.
  • Brot: Im Kühlschrank trocknet Brot innerhalb kürzester Zeit aus. Das Brot bleibt in einer Brotbox länger frisch.
  • Honig: Honig kristallisiert bei Kälte schnell. Aus diesem Grund solle man Honig gut verschlossen, lichtgeschützt und frei von Fremdkörpern (Butter, Brotkrümel usw.) bei Zimmertemperatur lagern.
  • Tomaten: Tomaten verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Das gilt auch für Gurken, Auberginen und andere Gemüsearten, die viel Wasser enthalten. Am besten, man lagert diese Lebensmittel trocken und luftig bei niedriger Zimmertemperatur. Tomaten sollte man möglichst getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern, da sie viel Ethylen abgeben – ein Reifegas, das besonders Salat schnell verderben lässt.
  • Avocado: Avocados sollten nur im Kühlschrank gelagert werden, wenn sie bereits sehr weich sind. Die Beere reift am besten bei Zimmertemperatur nach. Der Kühlschrank verhindert den Prozess.
  • Zitrone: Zitrusfrüchte wachsen in warmen Ländern. Gerade Zitronen mögen keine Kälte und sollten deswegen offen und bei Zimmertemperatur gelagert werden.
  • Knoblauch und Zwiebeln: Kälte lässt Zwiebeln und Knoblauch schneller faulen und den intensiven Geschmack schneller verlieren. Besser ist es, die aromatischen Gemüsesorten an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort zu lagern.
  • Kartoffeln: Kartoffeln werden bei Kälte mehlig und wandeln ihre Stärke in Zucker um. Bei einem trockenen, lichtgeschützten und kühlen Klima (4–15 Grad) bleiben die Kartoffeln länger frisch. Im Kühlschrank ist die Luftfeuchtigkeit meistens zu hoch.
Autorenbild von Christina Peric
Christina Peric

"Isst du dann überhaupt so etwas wie Kuchen?" ist die erste Frage, die mir gestellt wird, wenn Leute hören, dass ich als Ernährungsexpertin arbeite. Ja, na klar! Ein Stück hausgemachter Apfel-Streuselkuchen und eine schöne Tasse Kaffee am Nachmittag, herrlich! Eine gesunde Ernährungsweise heißt für mich persönlich vor allem eins: Bewusst essen und genießen.

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