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Ernährung

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Autorenbild von Raphael Schmidhuber
Raphael Schmidhuber
25.09.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

E-Autos, klimaneutrale Betriebe, Schadstoffbelastungsgrenzen: Um den Klimawandel zu verzögern und einzudämmen, versuchen es Wirtschaft und Politik mit bestimmten Subventionen, Vorgaben oder Verboten. Auf den revolutionären Durchbruch müssen wir aber nicht untätig warten, denn wir spielen selbst eine wichtige Rolle im großen Ganzen. Durch Sensibilisierung und kleine Verhaltensänderungen können wir alle gemeinsam dazu beitragen, nachhaltiger zu leben und so z. B. die CO2-Bilanz positiv beeinflussen. In meinen 5 Tipps zeige ich dir, wie du dein Leben schon mit kleinen Veränderungen ein bisschen nachhaltiger gestalten kannst.

1. Thermobecher statt Einwegbecher

Alleine in Deutschland werden pro Jahr etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher genutzt, die bereits nach kurzer Zeit im Müll landen. Diese verheerende Menge belastet unsere Umwelt enorm. Mit einem Thermobecher kannst du deinen Teil zur Müllvermeidung leisten. In einigen Bäckereien sparst du sogar Geld, wenn du deinen eigenen Thermobecher mitbringst. So kannst du der Umwelt etwas Gutes tun und zugleich ein bisschen Kleingeld sparen. Probier’s doch mal aus!

2. Einkaufen mit Plan

Jährlich werden immer noch viel zu viele Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie in anderen Teilen der Welt dringend gebraucht werden. Sicher hast du auch schon Lebensmittel und Essensreste entsorgt, die nachträglich betrachtet doch noch verwertbar waren. Abhilfe kann strukturiertes Einkaufen schaffen, indem du nur so viel kaufst, wie du in einer Woche auch verwerten kannst. Entscheide doch schon vor dem Wocheneinkauf, was du den Rest der Woche essen und zubereiten willst, und kaufe auch nur dementsprechend ein.

3. Papier sparen

Wir alle kennen es: Ordner über Ordner im Büro und jede Menge Papierkram zu Hause. Tatsächlich verbrauchen wir auch mit dem digitalen Fortschritt noch viel zu viel Papier, das in der Herstellung teuer und umweltschädlich ist.Die Produktion eines einzelnen Blatts Papier (DIN A4) aus Holzfasern verbraucht 10 Liter Wasser! Nicht nur der Wasserverbrauch ist enorm, auch das zugehörige Holz wird in Massen benötigt. Durch die Reduktion des Papierverbrauchs kannst du also wortwörtlich Bäume retten. Natürlich ist es ab und an nötig, Unterlagen und anderes in Ordnern zu sammeln, aber du selbst kannst versuchen, nur die nötigsten Dokumente auszudrucken und den Großteil digital zu archivieren.

4. Obst und Gemüse aus der Region kaufen

Mango, Avocado und Bananen – Obst und Gemüse aus fernen Ländern ist nicht nur exotisch und lecker, sondern meist auch gesund. Leider wachsen diese Früchte nicht bei uns in der Region, sodass sie über den See- oder Luftweg nach Deutschland importiert werden müssen. Der Transport stellt leider eine große Belastung für unsere Umwelt dar. Wirf doch mal einen Blick in den Saisonkalender – für viele Früchte gibt es regionale Alternativen. Auch in Deutschland werden immerhin viele verschiedene Obst-, Frucht- und Gemüsesorten angebaut. Greif doch öfter auf die Vielfalt deiner Region zurück. Dadurch schonst du die Umwelt und achtest persönlich auf eine verbesserte CO2-Bilanz.

5. Wildblumen aussäen

Ein Thema, das in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, ist der Insektenschutz. Aufgrund der hohen Nachfrage an exotischen, aber auch herkömmlichen Gemüse- und Obstsorten wird nahezu jede freie Fläche genutzt, um Anbau zu betreiben. Dabei wird jeden Sommer deutlicher, dass aufgrund der schrumpfenden Anzahl von freien Feldern und wilden Wiesen die Zahl der Insekten, vor allem der Bienen, abnimmt. Dagegen lässt sich was tun! Schaffe in einem Eck deines Garten doch ein kleines Insektenparadies und säe eine kleine Wildblumenfläche aus. Stellst du zusätzlich noch ein Insektenhotel auf, gibst du den Tierchen auch ein Zuhause und besserst so das ökologische Gleichgewicht ein bisschen auf.

Kurz gesagt

Es ist nicht immer die eine große Sache, die Veränderungen bewirkt. Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, entsteht aus vielen kleinen Beiträgen etwas Großes. Vielleicht hast du in diesem Beitrag schon etwas gefunden, das du gerne umsetzen möchtest!

Autorenbild von Raphael Schmidhuber
Raphael Schmidhuber

Ich bin Sportwissenschaftler und zusätzlich Trainer für die Bereiche Rückenschule, Nordic Walking und Aquagymnastik. In meiner Freizeit spiele ich leidenschaftlich gerne Fußball. In der fußballfreien Zeit weiche ich auf den Tennisplatz oder die Skipiste aus.

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