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Ernährung

Erdbeeren - süße Boten des Sommers

Autorenbild von Christina Peric
Christina Peric
29.05.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Die ersten Erdbeeren liegen bereits im Supermarktregal. Aber woher kommen sie eigentlich? Und welche kannst du guten Gewissens kaufen? Ich gebe dir heute die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen rund um die Erdbeerzeit.

1. Wann startet die Erdbeersaison?

Die Saison für Erdbeeren aus dem Freilandanbau beginnt Ende Mai und geht bis Ende Juli. Erdbeeren, die es deutlich früher im Supermarkt zu kaufen gibt, sind definitiv importiert oder stammen aus dem beheizten Gewächshaus. Jetzt ist also bald der Zeitpunkt gekommen, an dem du auf heimische Erdbeeren zurückgreifen kannst.

2. Was sollte ich beim selber pflücken beachten?

Frisch vom Feld schmecken Erdbeeren einfach am besten. Bei der Selbsternte gibt es jedoch einiges zu beachten. Erdbeeren sind höchst empfindlich und sollten nach der Ernte behutsam behandelt werden. Verwende deshalb beim Transport flache Spankörbe. So schützt du die Erdbeeren vor Druckstellen. Lass deine vollen Körbe auch nicht zu lange in der Sonne stehen, sondern lagere sie im Schatten. Das greift sonst die Struktur des Fruchtfleisches an und verändert die Erdbeere in Aussehen und Geschmack. Achte außerdem beim Erdbeeren pflücken auf ein geschlossenes Schuhwerk und denk an einen Sonnenschutz.

3. Welche Erdbeeren kann ich bedenkenlos kaufen?

Nur auf ein Bio-Siegel zu achten, reicht leider nicht aus. Zwar sind importierte Bio-Erdbeeren nicht so sehr mit Schadstoffen wie Pflanzenschutzmitteln verseucht, jedoch belasten sie durch ihren hohen Wasserbedarf und die langen Transportwege trotzdem die Umwelt. Auch deutsche Bio-Erdbeeren weisen oftmals Rückstände von Pestiziden auf. Die Werte sind jedoch geringer als bei Erdbeeren aus konventionellem Anbau.

Tipp

Das beste Indiz, um zu erkennen, welche Erdbeeren schadstofffrei und regional sind, ist die Verpackung: Erdbeeren aus Deutschland kommen eher in Pappschalen auf den Markt, importierte Früchte werden wegen der längeren Transportwege eher in Plastikschalen geliefert.

4. Worauf sollte ich bei der Verarbeitung und Lagerung achten?

Dadurch, dass die süßen Sommerfrüchte so empfindlich sind, sollten sie am gleichen Tag gegessen oder verarbeitet werden. Bevor du also körbeweise Erdbeeren pflückst, solltest du dir überlegen, was mit der Ernte passieren soll. Zum Waschen gib die Erdbeeren am besten in ein Sieb und brause sie kurz ab. Erst danach solltest du die Kelchblätter entfernen, denn nur so bleiben Saft und Geschmack enthalten. Zur Not kannst du die Erdbeeren auch im Kühlschrank lagern. Hier sind sie ungewaschen ein bis maximal zwei Tage haltbar. Vor dem Verzehr solltest du die Früchte rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Erdbeeren entfalten nämlich ihr volles Aroma bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad.

5. Warum sind Erdbeeren eigentlich so gesund?

Die roten, süßen Früchte enthalten mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen. Mit nur 200 g Erdbeeren kann ein Erwachsener demnach seinen kompletten Tagesbedarf decken. Zudem eignen sich Erdbeeren mit ihrem kaum vorhandenen Fett- und niedrigen Kohlenhydratgehalt (32 kcal/100g) als perfekter Snack für zwischendurch und damit für eine schlanke Linie.

Schon gewusst

Erdbeeren sind keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Das leckere rote Fruchtfleisch ist in Wahrheit nur der aufgequollene Blütenboden der Pflanze, auf dem viele kleine Nüsschen in Form von kleinen goldgelben Körnern sitzen.

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Christina Peric

"Isst du dann überhaupt so etwas wie Kuchen?" ist die erste Frage, die mir gestellt wird, wenn Leute hören, dass ich als Ernährungsexpertin arbeite. Ja, na klar! Ein Stück hausgemachter Apfel-Streuselkuchen und eine schöne Tasse Kaffee am Nachmittag, herrlich! Eine gesunde Ernährungsweise heißt für mich persönlich vor allem eins: Bewusst essen und genießen.

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