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Kennst du schon die 5-Minuten-Auszeit?

Autorenbild von Robin Hofbauer
Robin Hofbauer
12.11.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit
Was ist die 5-Minuten-Pause?

5-Minuten-Pausen sind so aufgebaut, dass sie dir in einem kurzen Zeitraum einen Ausgleich zum Berufsalltag bieten können. Sie sind auch problemlos auf stressige Situationen im privaten Leben übertragbar, da die einzelnen Inhalte auch in anderen Lebenssituationen entspannend wirken. Grundsätzlich kann man zwischen entspannten und bewegten Pausen unterscheiden. Bei der entspannten Pause liegt der Fokus darauf, dem Gehirn und den Denkprozessen eine kurze Verschnaufpause zu gönnen, sodass das Stresslevel im Gehirn wieder abnimmt und du nach der Durchführung in der Lage bist, deine Arbeitsanforderungen gut zu meistern. Diese Variante eignet sich daher vor allem nach geistig anstrengenden Arbeitssituationen wie lang andauernden Meetings oder dem Bearbeiten von komplexen Aufgabenstellungen.

Schon gewusst

Das Gehirn ist unter Stress nicht in der Lage, rational und lösungsorientiert zu denken. Du solltest deshalb gerade vor Entscheidungen, die von großer Bedeutung sind, immer darauf achten, dass du einigermaßen entspannt bist und klar denken kannst.

Die bewegte Pause liefert dir eine gute Möglichkeit, auch für deinen Körper einen Ausgleich zu schaffen. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, längerfristig einseitige und monotone Arbeiten durchzuführen. Muss er das doch tun, steigt das Risiko für Verspannungen und Schmerzsymptomatiken in bestimmten Körperarealen. Um deine Muskulatur zu entlasten und den Kreislauf anzuregen, solltest du regelmäßig kleine Bewegungspausen in deinen Arbeitsalltag integrieren. Gerade, wenn du in deinem Beruf die meiste Zeit sitzt, sind solche bewegten Pausen für deine körperliche und psychische Gesundheit und Ausgeglichenheit von entscheidender Bedeutung.

Einfach mal ausprobieren!

Du solltest allerspätestens nach eineinhalb Stunden durchgehender Arbeitszeit eine Pause einlegen. Wenn du dich das nächste Mal müde und geistig ausgelaugt fühlst oder Verspannungen und Schmerzen in deinem Körper spürst, solltest du die 5-Minuten-Pause ausprobieren und dich selbst von der Wirksamkeit überzeugen. Im Idealfall kannst du auch beide Pausenarten miteinander verbinden und so dafür sorgen, dass sowohl dein Körper als auch dein Geist sich ausreichend erholen können. Daniel zeigt euch am Freitag, hier in unserem Blog, wie so eine bewegte Pause aussehen kann. Eine sehr leicht umzusetzende Variante der entspannten Pause ist die achtsame Bauchatmung. Das achtsame ein- und ausatmen kann dir helfen den Alltag zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen.

Anleitung

  1. Entscheide dich zu Beginn der Übung, ob du lieber stehen oder sitzen möchtest. Achte in beiden Fällen darauf, dass dein Rücken gerade ist und du deine Schultern entspannt hängen lässt. Schließ deine Augen. Wenn du möchtest, kannst du deine Hände gefaltet auf den Bauch legen.
  2. Beginne nun durch die Nase tief in den Bauch einzuatmen. Wenn du deine Hand auf dem Bauch liegen hast, solltest du spüren, wie sich diese langsam hebt. Richte deine Aufmerksamkeit darauf, wie die Luft durch deine Nase in den Bauch strömt und dabei langsam deine Bauchdecke hebt.
  3. Beim Ausatmen spürst du, wie die Luft aus deiner Nase herausströmt. Deine Bauchdecke senkt sich wieder. Vielleicht bemerkst du sogar, dass deine Schultern sich weiter entspannen und etwas nach unten sinken.
  4. Führe einige Atemzüge durch. Was spürst du dabei? Was hörst du? Nimm nur wahr, ohne deine Wahrnehmung zu bewerten.
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Robin Hofbauer

Ich bin Sportwissenschaftler und zusätzlich Trainer für die Bereiche Fitnesstraining, Rückenschule, Nordic Walking und Aquagymnastik. Ich mache einen gesunden Mix aus vielen verschiedenen Sportarten, am liebsten aber Kraftsport. Mein Motto: "Invent yourself. And then reinvent yourself."

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