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Sauna - Wellness und Entspannung durch Schwitzen

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel
04.07.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Saunieren ist ein wahrer Gesundheits-Booster. Ein Saunagang macht nämlich eine ganze Menge mit unserem Körper. Aber welche Prozesse laufen da in unserem Körper genau ab und warum sind sie so gesund?

Was passiert mit uns, wenn wir in die Sauna gehen?

Die körperlichen Auswirkungen eines Saunaganges sind vielfältig. Die Hautoberfläche erwärmt sich um drei bis zehn Grad, die Temperatur im Körperinneren steigt um ein bis zwei Grad an. Die Erhöhung der Körperkerntemperatur bewirkt innerhalb des Körpers dasselbe, was auch ein Fieber bewirkt: eine Aktivierung der Abwehrzellen. Die Gefäße werden weit gestellt, dadurch wird der Blutfluss erhöht und der Blutdruck sinkt. In der anschließenden Abkühlphase nach dem Saunagang ziehen sich die Gefäße wieder zusammen. Dieser heiß-kalt-Wechsel stellt ein hervorragendes Gefäßtraining dar und sorgt für eine Entspannung der Muskulatur. Die Haut wird durch die Mehrdurchblutung besser mit Nährstoffen versorgt, abgestorbene Hautzellen lösen sich und in der obersten Hautschicht wird mehr Feuchtigkeit gespeichert. Auf diese Weise wird sie gepflegt und altert langsamer. Auch die Atemwege profitieren von einer Mehrdurchblutung der Bronchien, der Schleimhäute und der Atemmuskulatur. Die Wärme wirkt sich natürlich auch auf die Psyche aus und sorgt für innere Ruhe und Entspannung.

Schon gewusst

Für diejenigen unter euch, die nicht so gerne schwitzen: Durch das Schwitzen werden Schadstoffe und Schlacken abtransportiert und der Körper so von innen gereinigt. Du tust damit deinem Körper also etwas Gutes.

Was muss ich beim Saunieren beachten?

Man kann nicht so viel falsch machen, trotzdem sollte man gerade als Sauna-Neuling ein paar Dinge beachten. Die folgenden 6 Tipps helfen dir dabei, den richtigen Ablauf beim Saunieren zu verstehen und von allen gesundheitlich positiven Effekten zu profitieren:

  1. Weniger ist mehr. Fang mit 5 Minuten pro Saunagang an und beobachte, wie es dir dabei geht. Wenn es dir guttut, kannst du jedes Mal ein bisschen länger saunieren.
  2. Nicht länger als 15 Minuten am Stück in der Sauna sitzen.
  3. Trocken in die Sauna gehen, denn trockene Haut schwitzt besser.
  4. Nach jedem Saunagang abkühlen, z.B. durch eine kalte Dusche. Nur so bewirkst du eine anschließende Engstellung der Gefäße und trainierst sie.
  5. Zwischen den Gängen ausruhen. Nach der kalten Dusche solltest du dich in einen trockenen Bademantel wickeln und an einem ruhigen Ort hinlegen.
  6. Viel trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, aber erst NACH dem letzten Saunagang. Dem Gewebe wird während des Saunaganges Flüssigkeit entzogen, die nach der Sauna durch Trinken wieder ersetzt wird. Auf diese Weise wird das Gewebe gut durchgespült und „entschlackt“. Wenn du zwischendurch etwas trinkst, machst du diesen Effekt zunichte. Davon ausgenommen sind Nierenkranke und Patienten mit Nierensteinen, diese sollten regelmäßig Wasser zuführen, auch zwischen den Saunagängen.

Saunieren hat also jede Menge positive Effekte, weshalb du es regelmäßig durchführen solltest.

Tipp

Gehe ein bis zwei Mal wöchentlich in die Sauna. Das trainiert dein Herz-Kreislauf-System, da beim Saunieren die Herzfrequenz und der Blutdruck leicht erhöht und die Durchblutung verbessert wird. Dadurch erzielst du einen ähnlichen Effekt wie durch ein Ausdauertraining bei niedriger Intensität.

Große Thermen haben oft viele verschiedene Saunen und Dampfbäder mit unterschiedlichen Aufgüssen und Wärmegraden. Dort kann man sich als Anfänger ein wenig ausprobieren und als erfahrener Saunagänger die ganze Vielfalt des Saunierens genießen.

Ich wünsche dir entspanntes und erholsames Saunieren!

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel

Ich bin Gesundheitsmanager und interessiere mich für die unterschiedlichsten Gesundheitsthemen. In meiner Freizeit betreibe ich mit Leidenschaft Functional Fitness sowie alle Sportarten mit dem eigenen Körpergewicht, von Klettern über Yoga bis hin zu Movement Training und Calisthenics. Mein Motto: "The body is made for movement, so don't waste it. Move yourself!"

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