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Bewegung

Fitnesskiller Nikotin und Alkohol: Wenn „Genuss“ zu „Frust” wird

Autorenbild von Maria Wilhelm
Maria Wilhelm

01.06.2022 | 1 Minute(n) Lesezeit

Fitness-Killer Nr. 1: Zigaretten

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist längst bekannt. Aber wie sieht es mit Nikotin und Sport aus? Eine Zigarette vor dem Training, nach dem Training und eventuell noch einmal eine dazwischen müssen doch in Ordnung sein? Für gute Fortschritte beim Muskelaufbau benötigen die Muskeln ausreichend Sauerstoff; die Sauerstoffaufnahme wird jedoch durch das Rauchen gehemmt. Mit jedem Zug nimmt man Kohlenmonoxid auf, das besser als Sauerstoff an die roten Blutkörperchen anbindet und sie für den Sauerstofftransport blockiert. Für die nächste Sporteinheit bedeutet dies, dass der Körper nicht mehr genug freie rote Blutkörperchen hat, um den nötigen Sauerstoff zu transportieren. Gleichzeitig versucht das Herz, das Sauerstoffniveau durch mehr Herzschläge zu halten. Dadurch gerät der Trainierende beim Training schneller in Atemnot.

Kurz gesagt

Dadurch, dass Zigaretten eine Sauerstoffunterversorgung in der Muskulatur verursachen, kann das Leistungspotenzial, das eigentlich in deinen Muskeln steckt, nicht voll ausgeschöpft werden. Der Muskelreiz im Training ist weniger intensiv und somit baust du auf lange Sicht langsamer Muskulatur auf!

Fitness-Killer Nr. 2: Alkohol

Das Bier am Abend zuvor oder kurz vor dem Sport macht dich müde und antriebslos? Kein Wunder! Der Konsum von Alkohol führt dazu, dass sich die Blutgefäße weiten. Dadurch kühlt dein Körper rasant ab und du verlierst Energie. Außerdem entzieht Alkohol dem Körper Wasser. So wird der Abtransport von Schadstoffen erschwert und die Muskelzellen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Außerdem ist Alkohol ein absoluter Dickmacher! Ein Gramm Alkohol hat 7 Kalorien (im Vergleich: 1 Gramm Fett = 9 Kalorien, 1 Gramm Zucker = 4 Kalorien) und die sind auch noch „leer“, liefern deinem Körper also weder Vitamine noch Spurenelemente. Wie sich ein, zwei oder mehr Bier auf das Gehirn auswirken, haben sicher die meisten von uns schon einmal am eigenen Leib gespürt: Es vernebelt die Sinne, reduziert das Reaktionsvermögen und auch die Konzentrationsfähigkeit.

Und was ist dann mit dem Bier zur Belohnung nach dem Sport?

Der Abbau von Alkohol hat Vorrang gegenüber der Regeneration von Muskeln, da das „Gift“ immer als erstes aus dem Körper entfernt werden muss. Die Regeneration verzögert sich dadurch erheblich und da Alkohol die Ausschüttung von Wachstumshormonen hemmt, wird auch der Muskelaufbau verringert.

Tipp

Wenn du dich und deinen Körper wirklich belohnen willst, verzichte auf Alkohol und Nikotin – ganz unabhängig vom Sport!

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