zurück
Bewegung

Bessere Konzentration durch Bewegung

Autorenbild von Bastian Fink
Bastian Fink
20.03.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Bewegung und Gehirnleistung sind eng miteinander verbunden. Wenn man sich bewegt, verändert sich die Gehirnaktivität. Die Steuerzentrale für Bewegung und Koordination wird hochgefahren, zugleich wird der für logisches Denken und Planen verantwortliche Teil des Gehirns heruntergefahren. Man kann sich das wie bei einem Reset eines Computers vorstellen, dessen Arbeitsspeicher überlastet ist. Der Neustart ermöglicht es dir, dass du dich wieder besser konzentrieren und deine Aufmerksamkeit auf relevante Inhalte fokussieren kannst. Kurz: Du hast den Kopf wieder frei und kannst besser denken.

Die Vorteile von Bewegung zur Verbesserung der Konzentration

Aber welche Vorteile hat es denn konkret, wenn du anstatt einer normalen Pause eine bewegte Pause machst? Zum einen hat Sport natürlich immer eine positive Wirkung auf deinen Körper. Sportliche Aktivität kann helfen dein Herz-Kreislauf-System zu stärken, Muskeln aufzubauen und ganz nebenbei noch ein paar Kalorien zusätzlich zu verbrennen. Zum anderen kann Sport dir aber auch dabei helfen, in den Pausen wirklich abzuschalten. Vielleicht kennst du das: Man sitzt in der Pause mit den gleichen Kollegen zusammen, mit denen man schon den ganzen Tag zusammengearbeitet hat und die Gespräche im Pausenraum drehen sich wieder nur um die Arbeit. Wirklich entspannend ist das nicht. Es kann auf diese Weise auch keine richtige Erholung stattfinden, was wiederum das Tanken neuer Energie durch die Pause verhindert. Eine klare Trennung ist besser, weil du dadurch einen Ausgleich schaffst und dich wirklich erholen kannst. Bewegung ist hierfür ein perfekter Weg den Fokus in der Pause gezielt von der Arbeit weg zu lenken. Motivier deine Kollegen doch mitzumachen, dann musst du deine bewegte Pause auch nicht alleine verbringen. Wenn du dich auf eine Bewegung konzentrierst, denkst du automatisch nicht an Themen der Arbeit. Durch diese einfache Trennung der Arbeits- und Pausenzeiten kannst du dich besser erholen. Und ganz nebenbei macht es auch jede Menge Spaß sich mit den Kollegen zu bewegen!

Wie kann man bewegte Pausen gestalten?

Wie eine bewegte Pause aussehen kann, ist natürlich stark davon abhängig, wo du arbeitest. Wenn du im Großraumbüro arbeitest, kannst du wahrscheinlich nur schlecht direkt am Arbeitsplatz loslegen. Wenn du allein im Büro bist oder in deiner Arbeit eine ruhige Phase hast, ist dies vielleicht leichter möglich. Das Schöne an bewegten Pausen ist, dass man dafür nichts braucht. Egal ob du allein oder im Team bist, ob du viel oder wenig Platz hast, eine bewegte Pause ist immer möglich. Bei der Gestaltung kannst du dich an deinen eigenen Vorlieben orientieren und auswählen. Ist es schon später und du hast Lust dich so richtig auszupowern, dann kann es gerne eine intensivere Sporteinheit sein. Bist du eher ein Sportmuffel oder hast schlicht und ergreifend keine Lust darauf in deine Arbeitsklamotten zu schwitzen, ist eine bewegte Pause mit koordinativen Elementen vielleicht die bessere Wahl für dich.

Wie viel Zeit sollte ich für eine bewegte Pause einplanen?

Auch die Dauer der bewegten Pause kann jeder selbst an seine Möglichkeiten anpassen. Du hängst gerade an einer Aufgabe und kommst nicht weiter? Dann sind vielleicht ein paar Koordinationsübungen ein einfacher und schneller Weg, um in wenigen Minuten oder Sekunden direkt am Arbeitsplatz auf andere Gedanken zu kommen. Wenn du die bewegte Pause in deiner Mittagspause machen möchtest, kannst du dir auch eine etwas längeres Zeitfenster einplanen. Idealerweise kannst du noch versuchen deine Kollegen zu animieren sich mit dir zu bewegen, das macht dann gleich doppelt so viel Spaß.

Wie du siehst, ist der Zusammenhang zwischen Bewegung und Konzentration nicht nur etwas für Leistungssportler. Auch dir persönlich kann eine bewegte Pause im Alltag dabei helfen, dich einerseits in der Arbeit besser konzentrieren zu können, andererseits aber auch nach der Arbeit besser abschalten zu können. Du suchst noch Anregungen für 5-Minuten Auszeiten? In der Topfit.App findest du jede Menge kurze Auszeiten, womit du deine Pausen abwechslungsreich gestalten kannst.

Viel Spaß bei deiner nächsten kleinen Bewegungseinheit!

Autorenbild von Bastian Fink
Bastian Fink

Ich bin Bewegungswissenschaftler und zusätzlich Trainer in den Bereichen Fitnesstraining, Wirbelsäulengymnastik und Entspannung. Im Sommer spiele ich am liebsten Fußball, im Winter ist Ski fahren der Sport meiner Wahl.

Mehr aus dem Topfit.Blog

Mental.Fit

4 Tipps für mehr Motivation zum Sport

Egal, ob du Sporteinsteiger oder Vollprofi bist - sie darf auf keinen Fall fehlen: Die Motivation. Wie schafft man es, sich für sein Training zu motivieren und dieses auch durchzuziehen? Das erklär ich dir heute im Video.

Autorenbild Fabian Laukamp
Fabian Laukamp
02.02.2021 | 1 Minute(n) Lesezeit
Bewegung

Sporteinsteiger? So startest du richtig durch!

Sporteinsteiger beginnen oft hochmotiviert mit ihrem Training; zu viel Ehrgeiz oder die falsche Herangehensweise können der Motivation jedoch einen Dämpfer verpassen. Wenn du ein paar Dinge beachtest, bleibst du mit Spaß bei der Sache, vermeidest Verletzungen und erreichst deine persönlichen Ziele.

Autorenbild Daniel Büschel
Daniel Büschel
01.02.2021 | 4 Minute(n) Lesezeit
Bewegung

Workout für eine aufrechte Körperhaltung

Dir fällt es schwer, dich aufzurichten? Längere Zeit gerade zu sitzen ist anstrengend für dich? Ich zeige dir, wie du besonders die Muskeln trainieren kannst, die dich bei einer aufrechten Körperhaltung unterstützen.

Autorenbild Daniel Büschel
Daniel Büschel
29.01.2021 | 1 Minute(n) Lesezeit