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Bewegung

Bessere Konzentration durch Sport

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel

20.03.2020| 3 Minute(n) Lesezeit

Bessere Konzentration durch Sport

Der enge Zusammenhang zwischen körperlicher und mentaler Fitness ist seit langem bekannt. Auf unserem Topfit.Blog zeigen wir beispielsweise auf, welche Rolle regelmäßige Bewegung für das psychische Wohlbefinden spielt. Aber auch die Denkfähigkeit wird durch Bewegung positiv beeinflusst. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Bewegung und Gehirnleistung sind eng miteinander verbunden. Wenn man sich bewegt, verändert sich die Gehirnaktivität. Die Steuerzentrale für Bewegung und Koordination wird hochgefahren, zugleich wird der für logisches Denken und Planen verantwortliche Teil des Gehirns heruntergefahren. Man kann sich das wie bei einem Reset eines Computers vorstellen, dessen Arbeitsspeicher überlastet ist. Der Neustart ermöglicht es dir, dass du dich wieder besser konzentrieren und deine Aufmerksamkeit auf relevante Inhalte fokussieren kannst. Kurz: Du hast den Kopf wieder frei und kannst besser denken. Besonders gut funktioniert das bei Cardio-Training und Koordinationstraining. Im Arbeitsalltag dagegen sind insbesondere kurze Bewegungspausen enorm hilfreich, wenn du deine Konzentration aufrecht halten willst.

Bessere Konzentration durch Sport – so funktioniert's

Wenn du im Alltag regelmäßige Bewegungspausen machst, hat das verschiedene Effekte. Zum einen hat Sport natürlich immer eine positive Wirkung auf deinen Körper. Sportliche Aktivität kann helfen dein Herz-Kreislauf-System zu stärken, Muskeln aufzubauen und ganz nebenbei noch ein paar Kalorien zusätzlich zu verbrennen. Das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt und die Entstehung neuer Verknüpfungen im Gehirn wird gefördert, wodurch sich die Denkleistung erhöht. Zum anderen kann Bewegung dir aber auch dabei helfen, in den Pausen wirklich abzuschalten. Vielleicht kennst du das: Man sitzt in der Pause mit den gleichen Kollegen zusammen, mit denen man schon den ganzen Tag zusammengearbeitet hat und die Gespräche im Pausenraum drehen sich wieder nur um die Arbeit. Wirklich entspannend ist das nicht. Bewegung ist eine perfekte Möglichkeit, den Fokus in der Pause gezielt von der Arbeit weg zu lenken. Wenn du dich auf eine Bewegung konzentrierst, denkst du automatisch nicht an Themen der Arbeit und kannst du dich besser erholen. Motiviere doch auch deine Kollegen mitzumachen, gemeinsam macht Bewegung mehr Spaß!

Wie kann man bewegte Pausen gestalten?

Wie eine bewegte Pause aussehen kann, ist natürlich stark davon abhängig, wo du arbeitest. Wenn du im Großraumbüro arbeitest, kannst du wahrscheinlich nur schlecht direkt am Arbeitsplatz loslegen. Wenn du allein im Büro bist oder in deiner Arbeit eine ruhige Phase hast, ist das vielleicht leichter möglich. Das Schöne an bewegten Pausen ist, dass man dafür nichts braucht. Egal ob du allein oder im Team bist, ob du viel oder wenig Platz hast, eine bewegte Pause ist immer möglich. Bei der Gestaltung kannst du dich an deinen eigenen Vorlieben orientieren. Ist es schon später und du hast Lust dich so richtig auszupowern, dann kann es gerne eine intensivere Sporteinheit sein. Bist du eher ein Sportmuffel oder hast schlicht und ergreifend keine Lust darauf in deine Arbeitsklamotten zu schwitzen, ist eine bewegte Pause mit koordinativen Elementen vielleicht die bessere Wahl für dich.
Probier doch mal diese bewegte Pause aus, sie dauert nur 5 Minuten, trainiert besonders deine Rückenmuskulatur und ist deshalb auch der ideale Ausgleich, wenn du im Alltag viel sitzen musst:

Wie viel Zeit sollte man für eine bewegte Pause einplanen?

Auch die Dauer der bewegten Pause kannst du an deine Möglichkeiten anpassen. Du hängst gerade an einer Aufgabe und kommst nicht weiter? Dann sind vielleicht ein paar Koordinationsübungen ein einfacher und schneller Weg, um in wenigen Minuten direkt am Arbeitsplatz auf andere Gedanken zu kommen. Zudem steigern Koordinationsübungen deine Konzentration besonders gut. Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel. Wenn du die bewegte Pause in deiner Mittagspause machen möchtest, kannst du dir auch ein etwas längeres Zeitfenster einplanen. Idealerweise kannst du noch versuchen deine Kollegen zu animieren, sich mit dir zu bewegen, das macht dann gleich doppelt so viel Spaß.

Wie du siehst, ist der Zusammenhang zwischen Bewegung und Konzentration nicht nur etwas für Leistungssportler. Auch dir persönlich kann eine bewegte Pause im Alltag dabei helfen, dich einerseits in der Arbeit besser zu konzentrieren, andererseits aber auch nach der Arbeit besser abschalten zu können.

Viel Spaß bei deiner nächsten Bewegungspause!

Topfit-Author: Daniel Büschel
Daniel Büschel

Daniel Büschel ist Gesundheitsmanager. Für ihn ist klar, dass die meisten körperlichen Probleme aufgrund von zu wenig Bewegung entstehen. Auch eine gesunde Ernährung ist für ihn ein wichtiger Faktor. Deshalb möchte er andere Menschen dazu inspirieren, sich mehr zu bewegen und sich mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen. Seine Leidenschaft sind Functional Fitness und das Training mit dem eigenen Körpergewicht. Sein Motto: "The body is made for movement, so don't waste it. Move yourself!"

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