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Bewegung

Welcher Sport hilft am besten gegen Stress?

Autorenbild von Daniel Büschel
Daniel Büschel

01.10.2020| 2 Minute(n) Lesezeit

Frau macht Yoga am See zur Entspannung

Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil eines effektiven Stressmanagements und hilft nachweislich dabei, Stress zu reduzieren. Sport kann dir dabei helfen, dich selbst herunterzufahren und deinen Stresslevel zu senken. Ich verrate dir, welcher Sport gegen Stress am besten hilft. Wenn du dich allgemein für die Themen Stress, Bewegung und Ernährung interessierst, solltest du unbedingt mal auf unserem Topfit.Blog vorbeischauen, dort widmen wir uns genau diesen Themen und geben Tipps für einen gesünderen Alltag.

Warum hilft Sport bei Stress?

Wir Menschen sind darauf ausgerichtet, unsere Stressreaktionen natürlich „abzureagieren“. Dies hat den evolutionsbiologischen Hintergrund, dass eine Stressreaktion früher einmal an lebensbedrohliche Situationen gekoppelt war, die automatisch mit Bewegung verbunden war (meistens eben Kampf oder Flucht). Bleibt die Bewegung aus, die früher unser Überleben gesichert hat, staut sich der Stress wie in einem abgeschlossenen Behälter lange an, bis endlich eine Entladung stattfindet. Sport kann ein Ventil darstellen, diese angestaute Energie auf natürliche Weise abzulassen.

Unser psychisches Wohlbefinden ist physiologisch betrachtet ein Produkt des Zusammenspiels etlicher Neurotransmitter, den Hirnbotenstoffen. Diese werden durch verschiedene Drüsen im Gehirn als Reaktion auf innere und äußere Reize ausgeschüttet und regulieren die Aktivität von Neuronen in diversen Hirnarealen. Sport kann die Ausschüttung dieser Stoffe positiv beeinflussen.
Gleichzeitig lenkt Sport ab und verschafft eine Art von Denkpause, da wir den Aufmerksamkeitsfokus auf andere Inhalte verschieben oder einfache Handlungen immer wieder ausführen. Gerade die Aktivität des präfrontalen Kortex – einem Gehirnareal, das besonders für das ständige Grübeln bei Problemen verantwortlich ist – wird bei ausreichend Bewegung gehemmt und du kannst aus negativen Gedankenspiralen ausbrechen.

Welcher Sport passt zu mir?

Diese Frage lässt sich pauschal nur schwer beantworten, denn das hängt von deinem Alltag, deinen Interessen und deinen Bedürfnisse ab. Hast du beispielsweise einen bewegungsarmen Arbeitsalltag, der gleichzeitig stark von Termin- und Zeitdruck geprägt ist, so wirst du am ehesten davon profitieren, wenn du dich nach Feierabend beim Sport richtig auspowerst. Welche Sportart das letztendlich sein wird, kannst du frei entscheiden. Wichtig ist in erster Linie die Tatsache, dass dir die Sportart Spaß macht und dich nicht allzu viel Überwindung kostet – musst du dich nämlich zum Sport zwingen, bedeutet dies automatisch vermehrten Stress für den Körper. Das bedeutet auch, dass du als Sportanfänger oder nach längerer Sportpause viel ausprobieren kannst und solltest.

Welcher Sport hilft am besten gegen Stress?

Welcher Sport gegen Stress rein wissenschaftlich am besten hilft ist leicht zu beantworten:

Gerade langandauernde Ausdauereinheiten in der freien Natur sind besonders effektiv, da die positive Wirkung des Sports mit den wohltuenden Effekten des Aufenthalts in der Natur kombiniert wird. Dabei reichen schon drei Mal 45 Minuten pro Woche mit leichter Intensität, um eine stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkung zu erzielen. Ebenfalls geeignet sind Entspannungsverfahren und Sportarten, die gezielt die Atmung mit Bewegung verbinden. Beispiele hierfür sind Yoga und Pilates. Meditative Inhalte werden mit speziellen Atemmethoden gekoppelt, wodurch eine entspannende und stressreduzierende Wirkung für die gesamte Psyche eintritt. Ein regelmäßiges Atemtraining hat bereits nach kurzer Zeit starke Auswirkungen auf Herzfrequenz, Blutdruck und die psychische Ausgeglichenheit.

Tipp

Sport in der Gruppe kann sehr positiv für dein psychisches Wohlbefinden sein. Gemeinsame Bewegung führt automatisch zu sozialer Interaktion und kann das Gefühl erzeugen, gemeinsam etwas zu erreichen. Gerade für das Verankern von regelmäßigem Sport in den Alltag kann das sehr hilfreich und motivierend sein.

Wenn es mal zu kalt für Sport im Freien ist oder du keine Zeit für's Fitnessstudio hast, kannst du immer noch ein paar Übungen zuhause machen. Die folgenden Dehnübungen helfen dir dabei, nach einem anstrengenden Tag herunterzufahren, Stress abzubauen und dich zu entspannen.

Topfit-Author: Daniel Büschel
Daniel Büschel

Daniel Büschel ist Gesundheitsmanager. Für ihn ist klar, dass die meisten körperlichen Probleme aufgrund von zu wenig Bewegung entstehen. Auch eine gesunde Ernährung ist für ihn ein wichtiger Faktor. Deshalb möchte er andere Menschen dazu inspirieren, sich mehr zu bewegen und sich mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen. Seine Leidenschaft sind Functional Fitness und das Training mit dem eigenen Körpergewicht. Sein Motto: "The body is made for movement, so don't waste it. Move yourself!"

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