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Ernährung

Bist du ein Stress-Esser? Das kannst du dagegen tun!

Autorenbild von Christina Peric
Christina Peric
28.09.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Egal ob bei Liebeskummer, Stress im Job oder Auseinandersetzungen mit den pubertierenden Kindern, viele von uns greifen in stressigen Situationen zu „verbotenen“ Lebensmitteln und legen im Laufe der Zeit deutlich an Gewicht zu. Wenn du eine oder sogar mehrere der folgenden Fragen mit „ja“ beantwortet hast, gehörst du zur Kategorie Stress-Esser.

  • Isst du, auch wenn du keinen Hunger verspürst?
  • Belohnst du dich nach getaner Arbeit mit Süßigkeiten oder Fast Food?
  • Tröstest du dich bei negativen Gefühlen mit Essen?
  • Greifst du zu Schokolade und Co., wenn du verärgert bist?
  • Isst du im Stehen, nebenbei oder wenn du gehst?
  • Isst du, weil dir langweilig ist?
Was kannst du dagegen tun?

In Stresssituationen wird unser Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Dabei schüttet er vermehrt das Hormon Cortisol aus, welches die notwendige Energie bereitstellt, um ggf. Gefahren entgegenzutreten. Dabei steigt der Blutzuckerspiegel rasant an. Spätestens nach der Stressphase, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, bekommen wir Hunger bzw. Heißhunger auf „schnelle Energie“. Diese bekommen wir von einfachen Kohlenhydraten. Kein Wunder, dass wir in einer solchen Situation zu schnell zugänglichen, sofort verfügbaren und leider auch ungesunden Lebensmitteln greifen.

1. Gewohnheiten infrage stellen

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Etwa 95 Prozent der Dinge, die wir den Tag über machen, laufen wie auf Autopilot. Deswegen ist es wichtig, dass dir bewusst wird, was du gerade machst. Achte also bei deinem nächsten Griff zur Chipstüte oder zum Schokoriegel darauf, warum du es machst. Hast du so Lust auf Fettiges oder schmeckt der Kinderriegel so sehr nach Kindheit? Stell deine Gewohnheiten infrage, nur so kannst du dir ihrer bewusst werden.

2. Weniger Süßes und Fettiges kaufen

Schütze dich, indem du keine Süßigkeiten oder ähnliches kaufst. Bewahre keine Süßigkeiten in den Schreibtischschubladen im Büro auf. Alternative Snacks, die deine Leistungsfähigkeit erhöhen und dich zugleich stressresistent machen, findest du in der Grafik am Ende des Artikels.

3. Naschen nicht verbieten

Alles, was verboten ist, wird nur noch attraktiver. Auch wenn man es sich fest vornimmt, wird man doch naschen und aus einem Schokoriegel werden dann schnell fünf. Genetisch bedingt haben wir eine Präferenz für Süßes. Der süße Geschmack kennzeichnet einerseits ungefährliche Lebensmittel und andererseits versorgt uns Süßes mit recht viel Energie. Beides war für unsere Vorfahren überlebenswichtig. Deswegen solltest du dir ab und zu mal eine Nascherei gönnen – in Maßen!

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Christina Peric

"Isst du dann überhaupt so etwas wie Kuchen?" ist die erste Frage, die mir gestellt wird, wenn Leute hören, dass ich als Ernährungsexpertin arbeite. Ja, na klar! Ein Stück hausgemachter Apfel-Streuselkuchen und eine schöne Tasse Kaffee am Nachmittag, herrlich! Eine gesunde Ernährungsweise heißt für mich persönlich vor allem eins: Bewusst essen und genießen.

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