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Besser schlafen - Tipps und Tricks, damit es gelingt

Autorenbild von Fabian Ahlers
Fabian Ahlers

22.11.2023| 3 Minute(n) Lesezeit

Besser schlafen Tipps

Einschlafprobleme, nächtliches Aufwachen, Tagesmüdigkeit - all das sind sehr belastende Zustände, denn Schlaf ist für unseren Körper enorm wichtig. Aber wieso ist das so? Wieso geht es uns schlecht, wenn wir unter Schlafentzug leiden und was kann man tun, um besser zu schlafen? Die folgenden Schlaf-Tipps sollen dir dabei helfen, deine Schlafqualität zu verbessern, Schlafproblemen entgegenzuwirken und dadurch besser zu schlafen. In unserem Topfit.Blog findest du zudem weitere interessante Beiträge rund um das Thema Schlaf und Erholung, also schau gerne einmal vorbei!

Warum ist guter Schlaf so wichtig für uns?

Ausreichend Schlaf ist für das Funktionieren von Körper und Geist lebenswichtig. In den unterschiedlichen Schlafphasen werden Reparaturprozesse im Körper angekurbelt und unser Gehirn verarbeitet die Reize der Tageseindrücke. Nur ausgeschlafen besitzen wir ein gutes Konzentrationsvermögen und können neue Fähigkeiten und Informationen lernen. Auch Stoffwechsel und Immunsystem erholen sich im Schlaf von den Strapazen des Tages. Zu wenig Schlaf beeinträchtigt also unsere körperliche und psychische Gesundheit und senkt unsere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit.

Besser schlafen mit diesen 5 Tipps

1. Nutze Entspannungstechniken

Ein wichtiger Grundsatz beim Einschlafen lautet: Es klappt nur, wenn du auch wirklich entspannt bist. Körperliche und geistige Entspannung ist die Grundvoraussetzung um einschlafen zu können. Entspannungstechniken sind ein gutes Mittel, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Entspannungstechniken kannst du dir wie ein körperliches Training vorstellen: Je häufiger du übst, desto besser wirst du und umso schneller kannst du entspannen. Auch, wenn du an Durchschlafproblemen leidest und nach dem Aufwachen nicht mehr einschlafen kannst, können sie hilfreich sein.

Tipp

Mit der Bauchatmung kannst du effektiv und nachhaltig deine Körperfunktionen herunterfahren und dich in den Entspannungsmodus begeben.

2. Lass das Koffein weg

Nimm das letzte koffeinhaltige Getränk spätestens 4 Stunden vor dem Zubettgehen ein. Koffein kann dich beim Einschlafen hindern und dich so unnötig quälen. Für einige Personen ist es sogar angebracht, noch früher auf Kaffee, Cola und Co. zu verzichten, falls sie empfindlicher reagieren.

3. Verzichte auf Alkohol

Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, aber das hat einen hohen Preis: Die Schlafqualität leidet stark und es kann zu Durchschlafstörungen kommen. Wer Alkohol als Einschlafhilfe nutzt, riskiert außerdem eine Gewöhnung, wodurch immer höhere Dosen gebraucht werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Deshalb solltest du bei Schlafstörungen niemals zu Alkohol greifen! Besser wirkt ein warmer Tee mit entspannender Wirkung: Lavendel, Melisse und Kamille sind einige der passendsten Sorten.

4. Überdenke den Mittagsschlaf

Ein Mittags- oder Nachmittagsschlaf kann den sogenannten Schlafdruck reduzieren und so dafür sorgen, dass wir uns nachts nicht müde genug fühlen, um schnell einzuschlafen. Unbedingt vermieden werden sollten Tagesschläfe mit einer Länge von über 30 Minuten, da diese unseren Schlafrhythmus stark beeinträchtigen können. Praktisch solltest du dich beim Zubettgehen daher selbst beobachten und überprüfen, wie sich das Nickerchen auf deine nächtlichen Schlafgewohnheiten auswirkt. Was du bei einem Mittagsschlaf noch beachten solltest, erfährst du im Topfit.Blog-Artikel Mittagsschlaf – gesund oder nicht?.

5. Beweg dich ausreichend

Bewegung bzw. Sport verbessert deinen Schlaf und hat darüber hinaus noch etliche weitere positive Effekte. Dabei solltest du allerdings auf intensive Sporteinheiten am Abend verzichten, da diese aufwühlend wirken und dich danach nicht zur Ruhe kommen lassen. Schon ein kurzer Spaziergang am Abend kann Wunder wirken und einen entscheidenden Einfluss auf deine Schlafqualität haben, sodass du besser schlafen kannst

Tipp

Du kannst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem du Sport mit entspannendem oder meditativem Charakter ausübst. Besonders zu empfehlen sind Yoga, Pilates oder ein lockerer Lauf am Abend.

Probiere diese 5 Schlaf-Tipps doch einfach einmal aus. Vielleicht helfen sie dir dabei, gesunde Routinen für einen erholsamen Schlaf zu etablieren und so langfristig besser zu schlafen. Wie du nicht nur den Schlaf selbst, sondern auch das Einschlafen verbessern kannst, erfährst du außerdem im Blogartikel Besser einschlafen? Diese Fehler solltest du vermeiden!

Du leidest häufiger unter Alpträumen? In diesem Video bekommst du hilfreiche Tipps dagegen:

Topfit-Author: Fabian Ahlers
Fabian Ahlers

Fabian ist Psychologe und interessiert sich für alles, was dir hilft, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Seine Lieblingsthemen sind Stressmanagement und Schlaf. Wenn er nicht gerade in seinen Laufschuhen unterwegs ist, dann probiert er gerne verschiedene Sportarten oder tobt sich kreativ in seiner Küche aus.

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