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Veränderungen meistern - so gelingt's
16.01.2026 | 2 Minute(n) Lesezeit
Die angelsächsische Literatur beschreibt unsere heutige Zeit mit dem Ausdruck „VUCA“, einem Kurzwort aus vier unterschiedlichen Begriffen. Ausgeschrieben bedeuten die Bestandteile Volatility (Flüchtigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Schon hier wird deutlich, dass wir Teil einer schnelllebigen Gesellschaft sind, in der sich Dinge rasch wandeln und man sich häufig neuen Gegebenheiten anpassen muss. Dies stellt uns oftmals vor große Herausforderungen, da der Mensch sprichwörtlich ein „Gewohnheitstier“ ist. Doch woher kommt diese Grundeinstellung eigentlich? Und was kannst du tun, um die Motivation bei Veränderungen nicht zu verlieren. Falls du mehr zum Thema Gewohnheiten erfahren möchtest, schau gerne in unserem Topfit.Blog vorbei.
Vergangenheit vs. Gegenwart
Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Überbleibsel aus der evolutionsbiologischen Geschichte des Menschen. Damals lauerten noch an vielen Ecken und Enden Gefahren, die das Leben bedrohten. Das vertraute und eng verflochtene soziale Gefüge war unerlässlich für den Fortbestand des Menschen, da es Sicherheiten bot, die ohne Gruppenzugehörigkeit so nicht vorzufinden waren. Diese soziale Zugehörigkeit und auch die geographischen und biologischen Gegebenheiten, die das Leben mitbestimmten, veränderten sich nur langsam. Der Mensch hat in seiner Vergangenheit also nie wirklich lernen müssen, sinnvoll mit häufigen und plötzlichen Veränderungen umzugehen.
Durch die industrielle, wissenschaftliche und technologische Revolution ist jedoch unser Leben und die damit verbundenen gesellschaftlichen Normen ziemlich auf den Kopf gestellt worden. Wir erfahren ständig Veränderungen, auf die wir spontan reagieren und uns anpassen müssen, um erfolgreich zu sein.
So solltest du an Veränderungen herangehen
1. Denk nicht zu viel nach
Viele Probleme, die Veränderungen und die damit einhergehende Unsicherheit mit sich bringen, sind selbstgemacht und haben von außen betrachtet nur wenig Begründung. Mit der Grundhaltung „Ich lasse die Dinge einfach mal auf mich zukommen“ hat man schon viel gewonnen. Viele der Faktoren, welche sich letztendlich auf die Realität auswirken, können wir nicht beeinflussen. Abwarten und Tee trinken.
2. Angst als treibende Kraft
Viele von uns haben einfach Angst: Angst vor Verlust, einem Fehler oder bloß davor, in der neuen Situation in den eigenen oder fremden Augen nicht gut genug zu sein. Schau dir deshalb deine eigene Lebensgeschichte an und versuche zu verstehen, woher diese Angst womöglich kommt, die dich in einer Weiterentwicklung und Anpassung lähmt. Manche Leute sind aufgrund ihrer Ängste so mit dem Status quo verwoben, dass sie sich zwanghaft mit ihm identifizieren und damit unbeweglich und abhängig werden.
3. Sei offen
Offenheit und Neugier sind eine Geisteshaltung, für die du letztendlich selbst verantwortlich bist. Es gibt durchaus ältere Personen, die nur noch in der Vergangenheit leben. Ihnen stehen allerdings auch Menschen gegenüber, die den Wandel der Zeit mitgegangen sind und mit Technologie, Internet und Co. besser zurechtkommen, weil sie sich nicht dagegen sperren. Lass daher ruhig einmal neue Impulse in deine bereits bekannte, verstaubte Umgebung. Jede Veränderung ist wie eine neue Spielrunde und der Ausgang dieses Spiels ist ungewiss. Du entscheidest jedoch, ob du mitspielen willst – oder gleich ganz aufhörst …
Kurz gesagt
Flexibilität ist nach gängiger wissenschaftlicher Meinung eine der wichtigsten Kernkompetenzen eines Menschen im 21. Jahrhundert. Diese kann zu einem großen Teil erlernt und durch unser tägliches Handeln und unsere Geisteshaltung aktiv beeinflusst werden.
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