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Gelassen bleiben - trotz Krise!

Autorenbild von Fabian Laukamp
Fabian Laukamp
06.04.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Derzeit beschäftigen verschiedenste Fragen die Menschen: Wie lange wird die Corona-Pandemie dauern? Warum kaufen Menschen wie verrückt Toilettenpapier? Weshalb setzen sich einige Menschen über die Empfehlungen von Wissenschaftlern und Regierung hinweg? Wie kann man gelassen bleiben in einer Situation, in welcher viele andere Menschen in Panik verfallen? Was kann ich tun, damit ich nicht einsam bin, weil ich meine sozialen Kontakte reduzieren musss? Darüber hinaus gibt es sicherlich noch viele weitere Fragen, worauf du bisher vielleicht noch keine Antwort gefunden hast. Ich möchte dir an dieser Stelle gerne fünf Tipps geben, damit du die Corona-Krise gelassen meisterst:

1. Richte dir feste Informationszeitfenster ein

Alle paar Minuten gibt es neue Meldungen zum derzeitigen Stand. Du solltest dich persönlich fragen: Ist es derzeit überhaupt notwendig für mich, dass ich minutenaktuell informiert bin? Die dauerhafte Konfrontation mit neuen Meldungen erzeugt Angst und Unruhe. Das Thema gewinnt immer mehr an Gewicht, weil es ständig präsent ist. Deswegen ist es wichtig, dass du dich zeitlich und gedanklich davon abgrenzt. Mein Tipp: Drei Mal am Tag informieren reicht völlig aus. Morgens, mittags, abends – damit bist du immer informiert und kannst dich in der Zwischenzeit mit anderen Dingen beschäftigen.

2. Begrenze deinen Medienkonsum

Manche Berufsgruppen, egal ob Marktmitarbeiter, Pflegekräfte, Ärzte und viele andere, sind mehr gefordert denn je. Andere Berufsgruppen und Erkrankte sind wiederum dazu gezwungen die Zeit zuhause zu verbringen. Insbesondere für die zweite Gruppe ist es enorm wichtig den Medienkonsum zu beschränken. Das klingt für den einen oder anderen sich unplausibel: Was soll man schließlich machen, wenn man nicht raus darf? Sicherlich hilft Medienkonsum im ersten Moment, um Langeweile zu vertreiben, allerdings ist Filme und Serien schauen eine sehr passive Angelegenheit. Langfristig führt dies dazu, dass du dich der Situation immer hilfloser ausgeliefert fühlst. Baue stattdessen bewusst aktive Tätigkeiten in deinen Tagesplan ein. Aktiv bedeutet nicht gleich schwitzen, sondern meint Tätigkeiten wie putzen, kochen, nähen, Spiele spielen usw., bei denen du dich nicht „berieseln“ lässt.

3. Strukturiere und organisiere deinen Tagesablauf

Das Gefühl der Ohnmacht bzw. Hilfslosigkeit entsteht, wenn wir wenig Einfluss nehmen können. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, wie du dem begegnen kannst: Plane deinen Tag. Auf diese Weise kannst du selbst aktiv Einfluss nehmen. Das ist enorm wichtig in einer Situation, welche sich ansonsten nur wenig von dir kontrollieren lässt. Zu einem strukturierten Tagesablauf gehören neben festen Schlafens- und Essenszeiten auch das Einplanen von Aktivitäten wie Sport oder der Videoanruf mit deinen Liebsten.

4. Nutze die digitalen Möglichkeiten

Soziale Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Glücklicherweise leben wir in einer Welt, welche gut vernetzt ist. Das gibt dir die Möglichkeit weiterhin mit deiner Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Diese Möglichkeit solltest du auch nutzen, denn auf diese Weise kannst du Einsamkeit vorbeugen, auch wenn virtuelle Kommunikation die direkte zwischenmenschliche Kommunikation nicht vollständig ersetzen kann.

5. Stecke andere nicht mit Angst an

Es ist verständlich, dass manche Entwicklungen Eindruck und auch eine gehörige Portion Angst erzeugen können. Die Gefahr von Bildern sollte bei der Entstehung von Ängsten nicht unterschätzt werden. Das ist auch der Grund, warum keine Fotos von leeren Supermarktregalen verschickt werden sollten. Das schürt Angst bei den Empfängern und führt dazu, dass noch panischer eingekauft wird. Ein Effekt der sich also nach und nach hochschaukelt. Wenn du deine Mitmenschen nicht ängstigen willst, dann solltest du auf das Verschicken solcher Bilder verzichten. Wir sollten uns bewusst darüber sein, dass unser Verhalten von heute das Verhalten unserer Mitmenschen am Morgen beeinflusst!

In diesem Sinne: Bleib gelassen und gesund!

Autorenbild von Fabian Laukamp
Fabian Laukamp

Fabian ist Psychologe und interessiert sich für alles, was dir hilft, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Seine Lieblingsthemen sind Stressmanagement und Schlaf. Wenn er nicht gerade in seinen Laufschuhen unterwegs ist, dann probiert er gerne verschiedene Sportarten oder tobt sich kreativ in seiner Küche aus.

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