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Was tun bei Kopfschmerzen?

Autorenbild von Fabian Laukamp
Fabian Laukamp
17.02.2020 | 2 Minute(n) Lesezeit

Es gibt über 200 verschiedene Kopfschmerzarten und die ein oder andere hat jeder schon mal gespürt. Viele der verschiedenen Kopfschmerzarten sind aber relativ selten und bleiben uns zum Glück meist erspart. Die häufigste Form ist der Spannungskopfschmerz, etwa 20 bis 30% aller Menschen leiden gelegentlich darunter. Die zweithäufigste Form und auch relativ gut bekannt ist die Migräne. Der Großteil der Menschen sucht keinen Arzt auf, sondern behandelt sich lieber selbst mit freiverkäuflichen Schmerzmedikamenten. Dabei können Kopfschmerzen ein Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein und es gibt vielfältige Möglichkeiten, auf welche Weise ein Arzt dir helfen kann.

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz

In der Medizin wird zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen unterschieden, doch was bedeutet das überhaupt? Primäre Kopfschmerzen haben keine erkennbare Ursache, Auslöser sind aber häufig Alkohol, Stress, Schlafmangel, Flüssigkeitsmangel, Rauchen oder langes Arbeiten am Bildschirm. Man muss sich also davon lösen, dass Kopfschmerzen zwingend aus einem Grund entstehen. Häufig gibt es viele verschiedene Einflussfaktoren. Bei primären Kopfschmerzen ist also der Kopfschmerz selbst die Erkrankung und es existiert kein alleiniger Auslöser. In diese Kategorie gehören zum Beispiel Spannungskopfschmerzen und Migräne.
Bei sekundären Kopfschmerzen gibt es eine zugrundeliegende Ursache, welche beispielsweise Nasenebenhöhlenentzündungen, Hirnhautentzündungen oder ein Schlaganfall sein können. Die Kopfschmerzen sind also nicht selbst die Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung bzw. Symptom einer anderen Erkrankung.

Wann sollte ich zum Arzt?

Kehren deine Kopfschmerzen über mehrere Wochen und Monate immer wieder, dann solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ebenso ist ein Arztbesuch dringend empfohlen, wenn du zusätzlich unter Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder einem steifen Nacken leidest. Bei sehr heftigen Kopfschmerzen, welche urplötzlich auftreten und sich zudem Begleitsymptome wie Ausfallerscheinungen oder Lähmungen zeigen, handelt sich definitiv um einen Notfall. Hier solltest du dich unverzüglich in die Notaufnahme begeben.

Woran erkenne ich Spannungskopfschmerzen?

Spannungskopfschmerzen lassen sich von anderen Kopfschmerzarten klar abgrenzen. Das Auftreten der Kopfschmerzen ist beidseitig und lässt sich mit dumpf-drückend oder ziehend beschreiben. Die Intensität der Schmerzen reicht von leicht bis mittel und verstärkt sich auch nicht bei körperlicher Aktivität. Manche Patienten reagieren empfindlich auf Licht und Lärm, was jedoch nicht den Regelfall darstellt.

Was kann ich gegen Spannungskopfschmerzen tun?

Wenn du unter Spannungskopfschmerzen leidest, dann sind ausreichend Bewegung, ein besserer Umgang mit Stress und Entspannungsübungen sinnvolle Mittel, um die Kopfschmerzen nicht nur zu reduzieren, sondern ihnen auch vorzubeugen. Als Entspannungstechniken eignen sich besonders Autogenes Training und die Progressive Muskelentspannung, welche du in der Topfit.App im Modul Mental.Fit findest. Wer durch Sport seine Kopfschmerzen reduzieren möchte, sollte insbesondere Ausdauersportarten in niedriger Intensität durchführen. Vorbeugend und zur Reduktion der Häufigkeit von Spannungskopfschmerzen sind neben den obenstehenden Punkten ausreichend Schlaf, eine ausgewogene und gesunde Ernährung, genügend zu Trinken, sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ratsam.

Schon gewusst

Die häufige Einnahme von Schmerzmitteln kann durch seine Nebenwirkungen selbst Kopfschmerzen verursachen, welche ähnliche Symptome hervorruft wie Spannungskopfschmerzen. Deswegen solltest du eine regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln immer mit deinem Arzt abstimmen.

Autorenbild von Fabian Laukamp
Fabian Laukamp

Fabian ist Psychologe und interessiert sich für alles, was dir hilft, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Seine Lieblingsthemen sind Stressmanagement und Schlaf. Wenn er nicht gerade in seinen Laufschuhen unterwegs ist, dann probiert er gerne verschiedene Sportarten oder tobt sich kreativ in seiner Küche aus.

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